Schlafen im Wohnmobil – 5 Tipps zum richtigen Bett

Obwohl es bei einem Wohnmobil-Urlaub doch eher um die Reise an sich geht und man sich größtenteils außerhalb des Fahrzeugs aufhält, ist auch das Thema Schlaf und allem voran das geeignete Bett nicht unterzubewerten. Denn was nützt einem der schönste Urlaubsort, wenn man müde und unausgeschlafen ist? Schließlich möchte man seine Reise erholt und entspannt genießen.

Worauf sollte ich bei der Auswahl des Bettes achten?

“Bett ist Bett – was gibt es da zu beachten?” werden sich manche jetzt sicher fragen. Das ist nicht ganz falsch, und doch gibt es ĂĽberraschend viele Möglichkeiten, die Schlafstätte in ein Wohnmobil zu integrieren. Um hier die richtige Auswahl fĂĽr euch zu treffen, solltet ihr folgende Punkte bedenken:

#1 – Bettlänge

Es ist keine Seltenheit, dass die Länge der Liegefläche nur 1,80m oder 1,90m beträgt – man sollte also die Körpergröße der Reisenden im Zweifelsfall nicht auĂźer Acht lassen und nach Möglichkeit einfach mal probeliegen, bevor man sich fĂĽr ein Fahrzeug entscheidet.

#2 – Bettbreite

Die Breite der Matratzen kann ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen und mithin stark von den gewohnten MaĂźen abweichen. Einzelbetten können hier durchaus mal nur 64cm breit sein – statt der zu Hause gewohnten 80cm oder mehr. Das Gleiche gilt fĂĽr die sogenannten Komfortmatratzen, die vielleicht auch mal nur kuschlige 130cm breit sind statt der gewohnten 180cm daheim. Auch hier gilt also: Wenn ihr euch unsicher seid, einfach mal beim Händler probeliegen.

#3 – Matratzenform

Es kann vorkommen, dass die Breite zum FuĂźbereich hin abnimmt, um im Fahrzeuginneren Platz fĂĽr zu öffnende TĂĽren oder mehr Bewegungsfreiheit zu schaffen. Von manchen wird diese “fehlende Ecke” am FuĂźende des Bettes durchaus als störend und den Schlaf beeinträchtigend empfunden.

#4 – Anordnung des Bettes

Man mag es beim ersten Gedanken kaum glauben, aber es gibt diverse Möglichkeiten, ein Bett in einem Wohnmobil zu platzieren.

Zum Beispiel kann man entweder in Fahrtrichtung schlafen, oder in einem Querbett, als quer zur Fahrtrichtung. Der Mehrheit ist es wahrscheinlich egal, manche werden aber vielleicht einen Moment brauchen, um sich an die fĂĽr sie ungewohnte Schlafrichtung “quer” zu gewöhnen.

Bei den meisten kleineren Wohnmobilen wird man ĂĽbrigens eine groĂźe Matratze vorfinden, entweder in oder quer zur Fahrrichtung.

Es gibt aber auch Modelle mit getrennten Betten. Hier schläft man in Fahrtrichtung, wobei sich zwischen den beiden Betten meist ein kleiner Gang befindet.

Und (fĂĽr manche) als Königsklasse gibt es auch Fahrzeugmodelle mit einem “Queensbett”, einem breiten Bett in Fahrtrichtung, das im mittleren Heckbereich platziert ist und damit rechts und links des Bettes einen bequemen Einstieg erlaubt.

Heckbett

Klassischerweise befinden sich das Bett im hinteren Teil, also dem Heck des Fahrzeugs.

Je nach Fahrzeugtyp gibt es aber auch noch die folgenden Optionen:

Hubbett

Hier befindet sich das Bett über dem Wohn- bzw. Essbereich (also über Tisch und Sitzbank) und wird zum Schlafengehen einfach nach unten gezogen. Der Einstieg erfolgt über eine kleine Leiter, die tagsüber irgendwo unsichtbar verstaut ist und dann jeweils zum Schlafengehen angestellt bzw. eingehängt wird. Teilweise wird dieser Einstieg als recht beschwerlich empfunden, sodass viele das klassische Heckbett bevorzugen.

Alkoven

Hier handelt es sich um den Wohnmobiltyp, der die über der Fahrerkabine eine Schlafkoje hat. In eben jener Schlafkoje befindet sich das Bett und damit der Schlafbereich. Hier sind die Meinungen auch wieder geteilt. Manche empfinden die Koje als kleines Kuschelnest, anderen wiederum ist das Ganze viel zu beengt. Im Zweifelsfall also auch diese Variante beim Händler einfach mal anschauen, bevor man mietet. Der Einstieg erfolgt hier ebenfalls wieder über eine Leiter.

#5 – Fazit

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten der Bett-Platzierung in einem Wohnmobil. Wer sich unsicher ist, sollte sich vor Anmietung oder Kauf eines Wohnmobils bei einem Händler oder einer Vermietstation in Ruhe informieren und sich die unterschiedlichen Varianten anschauen und ggf. auch probeliegen.

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